Nagler sagen "Ja" zum Kräuterdorf!

 

Beim Bürgerentscheid am 8. Juli 2012 stimmen 567 Wahlberechtigte mit "Ja" und für die geplanten Maßnahmen im Rahmen des Projekts „Kräuterdorf Nagel“.

 

Von 1527 Wahlberechtigten in der Gemeinde Nagel haben 1038 ihre Stimme abgegeben. 567 stimmten mit "Ja", 471 mit "Nein". Das Kräuterdorf-Konzept sieht einen „Duft- und Schmetterlingsgarten am Nagler See“, einen „Zeit- und Erlebnisgarten“ gegenüber der Schule und die Sanierung eines Altbaubestandes zum zentralen „Haus der Kräuter“ als öffentlicher Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Die Investitionen 1,2 Millionen Euro werden insbesondere dank des Einsatzes von Bürgermeister Bauer durch hohe Zuschüsse (Städtebauförderung, Oberfrankenstiftung, Leader plus, Interreg), der Rest durch im Haushalt bereits seit Beginn der Planung bereitgestellte Eigenmittel abgedeckt.

 

Bürgermeister Theo Bauer am Abend des Entscheids gegenüber der „Frankenpost“:

 

Das "doch klare Ergebnis" ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Gemeinderat die Aufklärung der Bürger groß geschrieben habe. "Und auch in der Stunde des Sieges sage ich: Wegen des Kräuterdorfs wird kein Bürger zur Kasse gebeten."

 

Dieses Projekt sei von enormer Wichtigkeit, um zum einen die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde zu stärken und zum anderen einen weiteren Mosaikstein für Touristen in der Region zu schaffen. "Wir können nicht länger zuschauen, wie Einwohnerzahlen immer weiter nach unten gehen. Ein Kräuterdorf kann die Infrastruktur und die Geschäfte in der Gemeinde halten und vielleicht sogar stärken", ist der Bürgermeister überzeugt. Er sei sehr zuversichtlich, dass Unternehmen dieses Projekt unterstützen werden. In mehreren Gesprächen hätten Firmenvertreter angekündigt, dass sie bei einem positiven Bürgerentscheidung das Kräuterdorf unterstützen werden. Nun gelte es, im Gemeinderat das Projekt so schnell wie möglich voranzutreiben.