Ortshauptversammlung am 1. März

Mit 44 Mitgliedern ist der CSU-Ortsverband Nagel im Verhältnis zur Einwohnerzahl des Ortes einer der größten im Landkreis. Dies sagte der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, Hans Schindler, bei der Hauptversammlung. Bei dieser Gelegenheit begrüßte er Michael Pfauntsch als neues Mitglied. Die Junge Union, informierte Markus Daubner, habe 15 Mitglieder.

Das vergangene Jahr sei von den Wahlen geprägt gewesen, sagte Schindler. Aber auch die Fahrt in den Landtag und der Bürgerempfang anlässlich der 25- Jahr-Feier der Jungen Union blieben in Erinnerung.

Auf die Kommunalwahl ging auch Bürgermeister Theo Bauer ein. Wie er sagte, hatte die CSU 1990 fünf Vertreter im Gemeinderat. 1996 habe sie sechs Räte und den Bürgermeister gestellt und 2008 den Bürgermeister und acht Gemeinderäte. „Das ist ein ständiger Aufwärtstrend, der sich auch in der Arbeit für die Gemeinde niedergeschlagen hat.“

Im Rahmen des Städtebau-Förderprogramms, so Bauer, werde mit den Arbeiten für die Brücke und die Straße zwischen Gasthof Krügerrand und Kirche am 4. Mai begonnen. Rund eine dreiviertel Million Euro habe die Gemeinde in die beiden Tiefenbohrungen zur Wasserversorgung investiert. Nun stünden noch Verbesserungen bei den Hochbehältern an. Ein weiteres Problem sei der hohe Fremdwasseranteil in den Kanälen, besonders im Ferienhausgebiet Wurmloh. Er, Bauer, sehe den Schulstandort Tröstau/Nagel, langfristig gesichert, zumal jetzt auch in den Ministerien ein Umdenken zu beobachten sei, was die Auflösung von einzügigen Hauptschulen anbelangt.

Landtagsabgeordneter Martin Schöffel freute sich über die Kandidatur von Monika Hohlmeier für das Europaparlament. „Sie engagiert sich stark in der Region und ist eine hervorragende Kandidatin.“

Schöffel erläuterte seine Tätigkeiten im Landtag, in dem er in den Ausschüssen für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie, im Petitionsausschuss, im Arbeitskreis Landwirtschaft und in der Arbeitsgruppe Tourismus tätig sei. Als jüngstes Mitglied der CSU-Fraktion werde er auch an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen.

Vorsitzender Hans Schindler ehrte schließlich seinen Namensvetter, den Kassier Hans Schindler, für 27 Jahre Tätigkeit als Schriftführer.