MdB Dr. Friedrich in Nagel und Reichenbach

Lob für Kräuter-Dorf und weitere Initiativen

"Wohin fließen die Bundesgelder?" Das wollte Bundestagsabgeordneter Hans Peter Friedrich bei einem Rundgang durch die Gemeinde Nagel zusammen mit Bürgermeister Theo Bauer sowie dem CSU-Ortsvorsitzenden Hans Schindler und Gemeinderätin Maria Schindler schon genau wissen.

Friedrichs Frage war schnell beantwortet, denn der Ortskern von Nagel befindet sich durch die städtebaulichen Maßnahmen derzeit im Ausnahmezustand und angesichts der enormen Erdbewegungen im engen Sanierungsbereich wurde schnell klar, dass das Geld hier dringend nötig war. Bewundernswert war für Dr. Friedrich, mit welcher Akzeptanz die Bürger und Geschäftsleute die Maßnahme begleiten. Beeindruckt zeigte sich der Bundestagsabgeordnete auch von der aufwendigen Brückensanierung. Ziel sei es in Nagel, endlich eine auf Jahrzehnte sanierte Straße, sichere Fußwege und einen ansehnlichen Ortskern zu schaffen.

Besucht wurde auch das künftige "Haus der Kräuter" und das gegenüberliegende Schmiedhäusl. Beides soll im Zuge der Städtebauförderung saniert und genutzt werden. Hier gab Theo Bauer einen Einblick in das Natur- und Kräuterdorfkonzept. "Damit schafft sich Nagel ein Alleinstellungsmerkmal", so Friedrich.

Aus der Sicht des Bundestagsabgeordneten habe Nagel mit diesem Konzept den Zeitgeist getroffen: Zurück zur Natur, zurück zum Ursprung - ohne dabei "rückwärts" zu gehen.

Am Ufer des Nagler Sees berichtete Bürgermeister Bauer von der baldigen Anlage des ersten Nagler Kräutergartens, der dann zusammen mit dem "Haus der Kräuter" und dem Schmiedhaus eine Symbiose bilden soll. Der Erwerb des Hauses sowie der Baubeginn des Gartens soll noch in diesem Jahr erfolgen, so Bauer.

Im Anschluss ging es noch zur Stippvisite nach Reichenbach, wo die CSU-Vertreter aus Nagel den Bundestagsabgeordneten zu einer gemütlichen Gesprächsrunde einluden. Dort gab es auch aktuelle Informationen über die Flurneuordnung Reichenbachs.

Im Ortskern von Nagel: Bürgermeister Theo Bauer (links) erklärte Bundestagsabgeordnetem Dr. Hans Peter Friedrich auf der "halbsanierten" Nepomuk-Brücke den aktuellen Stand in der Städtebauförderung. Mit auf dem Foto sind Maria und Hans Schindler (rechts). Foto: U. Hilpert