Wahlkampfauftakt "auf der Mauth"

Eine große Anzahl von Besuchern konnte der Ortsvorsitzende Hans Schindler beim Wahlkampfauftakt der Nagler CSU im vollbesetzten Wirtshaus „Zur Mauth“ begrüßen. Er betonte die Wichtigkeit der Wahlentscheidung am 16. März für die Gemeinde Nagel. Für die CSU und auch die Gemeinde Nagel ist es ein Glücksfall, dass der amtierende Bürgermeister Theo Bauer für eine weitere Amtsperiode kandidiert. Er hat in seiner 19-jährigen Amtszeit viele Projekte erfolgreich umgesetzt und auf den Weg gebracht. Seine Erfahrung und seine Kontakte sind ist in vielen laufenden Maßnahmen, aber auch hinsichtlich anstehender Herausforderungen äußerst wertvoll. Hans Schindler stellte die 24 Kandidaten der CSU-Liste vor und betonte, dass Kandidaten aus allen Altersgruppen, allen Ortsteilen und mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund vertreten seien. Auch mehrere Frauen wurden aussichtsreich platziert.

Bürgermeister Theo Bauer begann seine engagierte Rede mit der Aussage, „Nagel ist eine reiche Gemeinde“. Damit seien nicht Steuereinnahmen oder der finanzielle  Spielraum gemeint, sondern die vorhandene Infrastruktur: mehrere Bäckereien, Metzgereien, Gaststätten, Café, Arzt, Apotheke, Einzelhandelsgeschäfte, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Schule, Kindertagesstätte, Freizeit- und Sporteinrichtungen und vieles mehr. Diese Infrastruktur gelte es zu erhalten und zu stärken. Einen wichtigen Beitrag leisten dazu die Dorferneuerung in Reichenbach, die Städtebauförderung in Nagel und die beantragte Dorfsanierung in Mühlbühl. Der Erhalt und die Stärkung dieser vielfältigen Infrastruktur, die Fortführung der Maßnahmen für das „Kräuterdorf“ und am Nagler See, der Ausbau der Wanderwege und des Radwegenetzes sind die Basis für die weitere Belebung des Tourismus, aber auch für das tägliche Leben der Menschen in unserer Gemeinde. Gemeinsam müsse man sich dafür einsetzen, dass es mit unserer Gemeinde weiter aufwärts geht. Nagel soll für uns Heimat sein und bleiben, in der sich auch unsere Urlauber und Gäste wohl fühlen.
Eine weiterhin wirtschaftliche Haushaltsführung ist Rahmenbedingung für alle Maßnahmen. Die Gemeinde Nagel hat nach wie vor einen genehmigten Haushalt und ist damit auch in der Lage, über freiwillige Leistungen, z.B. für die Jugendarbeit der Vereine, eigenverantwortlich zu entscheiden. Durch die Stabilisierungshilfe von zwei Millionen Euro können Kredite für frühere Investitionen getilgt werden, wodurch für die Gemeinde 125 000 Euro statt für Zinsen für anderer Maßnahmen eingesetzt werden können. Voraussetzung für den genehmigten Haushalt und auch die Stabilisierungshilfe war unter anderem der Erlass der Straßenausbaubeitragssatzung. Alle Städte und Gemeinden im Landkreis haben inzwischen eine solche Satzung. Diese bedeute nicht, dass bereits bei einer Erneuerung der Fahrbahndecke die Bürger herangezogen werden. Sie greift nur bei einem kompletten Neuaufbau der Straße, wobei bei überörtlichen Straßen dieser Anteil entsprechend niedrig ist. Zu einer Kostenoptimierung kann auch die verstärkte interkommunale Zusammenarbeit beitragen, wobei man hier in Nagel auch über landkreisübergreifende Zusammenschlüsse nachdenken müsse.

Ortsvorsitzender Hans Schindler gab noch die Termine der Wahlversammlungen in den weiteren Ortsteilen der Gemeinde bekannt: am Dienstag, 18. Februar um 19.30 Uhr im Gasthaus "Steinkohl" in Lochbühl, am Donnerstag, 27. Februar um 19.30 Uhr im Gasthaus "Zur Kösseine" in Reichenbach und zum Abschuss am Dienstag, 11. März um 19.30 Uhr im Gasthaus Kneidl in Nagel.