25 Jahre Junge Union (JU) Nagel: Bürgerempfang und Festveranstaltung mit Staatsministerin Dr. Beate Merk im FC-Heim

Mit einem Bürgerempfang auf dem Sportgelände des FC feierte die Junge Union Nagel ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum. Prominente Gratulantin war die Bayerische Justizministerin und stellvertretende Parteivorsitzende Dr. Beate Merk. Weitere Gäste waren Landrat Dr. Karl Döhler, Bundestagsmitglied Dr. Hans-Peter Friedrich, Landtagskandidat Martin Schöffel sowie die Bürgermeister Theo Bauer und Ludwig König.

 Der JU-Ortsvorsitzende Markus Daubner berichtete über die Arbeit in all den Jahren und bedankte sich bei den Gründungsmitgliedern Christof König, Elke König, Hans Schindler, Reiner Schreyer, Reiner Franzke und Klaus Siebenweiber für ihr Engagement. Die erfolgreiche Arbeit des Ortsverbandes nach der Gründung führte zu einem rasanten Zuwachs auf bald 45 Mitglieder. Für die „Männer der ersten Stunde“ konnte er Hans Schindler, der 1990 als erster JU-ler in den Nagler Gemeinderat gewählt wurde, mit einer Urkunde ehren. In enger Zusammenarbeit mit dem CSU-Ortsverband und Vorsitzendem Hans Schindler will man auch in Zukunft getreu dem CSU-Motto „Näher am Menschen“ für die Bürger in der Gemeinde Nagel arbeiten.

JU-Ortsvorsitzender Markus Daubner ehrt Gründungsmitglied Hans Schindler

 

Unser Landtagskandidat Martin Schöffel und Staatsministerin Dr. Beate Merk finden die Anregungen aus Nagel durchaus überlegenswert

 

Landtagskandidat Martin Schöffel dankte Markus Daubner für 13 Jahre Ortsvorsitz der JU. Unter seiner Führung sei die JU in vielen Vereinen Nagels bestens verankert und stelle mit Markus Daubner und Peter Heinl zwei junge Gemeinderäte aus ihren Reihen. 

In einer engagierten Rede stellte Martin Schöffel seine Schwerpunkte für die Landtagswahl vor. Unter dem Motto „Junge Kraft für echte Werte“ setze er wieder verstärkt auf Werte, die allzeit Gültigkeit haben. Insbesondere nannte Schöffel Fleiß, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Gerechtigkeit, Mut, Zuversicht und Glauben.

Der CSU-Landtagskandidat und langjährige JU-Kreisvorsitzende Martin Schöffel bei seinem engagierten Vortrag über die Kernthemen zur Weiterentwicklung des Landkreises und seiner Städte und Gemeinden

Als große Herausforderung bezeichnete es Schöffel, die Abwanderung aus der Gegend zu stoppen, was nur durch ein größeres Angebot an Arbeitsplätzen zu erreichen sei. Ansatzpunkte dafür sieht Schöffel durch professionelles Regionalmarketing und Wirtschaftförderung und durch Ansiedlungsbemühungen mit Hilfe des Wirtschaftsministeriums. Auch seien weitere Behördenverlagerungen zu prüfen. „Vor allem dürfen wir unsere Region nicht selbst schlecht reden“, so Schöffel, „sondern müssen ihre Stärken herausstellen und nützen“.

Frau Dr. Beate Merk verfolgt mit den weiteren Gästen aufmerksam die Ausführungen von Martin Schöffel. Der Beifall für seine Anliegen findet offensichtlich die richtige Adresse.

Eine Aufgabe der Politik sei auch, dafür Sorge zu tragen, dass die Lebensverhältnisse in den ländlichen Gebieten noch attraktiver würden.

 Nachholbedarf habe die Region beim Zustand der überörtlichen Strassen, bei den Schienenanbindungen und in Bezug auf leistungsfähiges InternetFür die Menschen, die täglich zur Arbeit fahren müssten, sei die Einführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer unbedingt notwendig und gerecht.

Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde Nagel: Frau Staatsministerin Dr. Beate Merk mit JU-Vorsitzendem Markus Daubner, Bürgermeister Theo Bauer, Landtagskandidat Martin Schöffel, Landrat Dr. Karl Döhler und MdB Dr. Hans-Peter Friedrich

Beate Merk stellte als Justizministerin die innen- und sicherheitspolitische Arbeit der CSU heraus. In Bayern zu leben heiße sicherer zu leben als in anderen Bundesländern. Dafür gelte auch ein Dank an die bayerischen Polizeibeamten. Sicherheit bedeute Lebensqualität und sei auch wirtschaftlich ein wichtiger Faktor.

 

Im Bereich der Justiz habe sie sich eingesetzt für das Prinzip „Opferschutz vor Täterschutz“ und plädierte eindringlich für die Sicherheitsverwahrung von gefährlichen Sexualstraftätern. Dabei wies Merk darauf hin, dass im Bereich der Innenpolitik vieles gegen den Widerstand der Opposition durchgesetzt werden musste. „Mit einer Koalitionsregierung hätten wir das nicht geschafft“ verwies Merk auf die schwierigen Verhandlungen im Bundesrat.

Abschließend bat die Ministerin die Anwesenden, bei der Landtagswahl CSU zu wählen und für klare Verhältnisse in Bayern zu sorgen. „Die SPD hat mit den prognostizierten rund 20 Prozent keine Chance und müsste für eine Regierungsbildung eine Koalition aus 4 – 5 Parteien bilden. Eine solche politische Landschaft wäre für Bayern verheerend“, sagte Merk zum Ende der Diskussion.

Staatsministerin der Justiz und stellvertretende CSU-Vorsitzende Dr. Beate Merk hielt eine überzeugende Rede zu aktuellen Themen und den Grundsätzen und Leitlinien der CSU
Viele Bürger Nagels und auch aus der Umgebung verfolgten mit Interesse und Beifall die Aussagen von Staatsministerin Dr. Beate Merk
CSU-Ortsvorsitzender Hans Schindler freute sich besonders über die zahlreichen Gäste aus Brand mit Bürgermeister Ludwig König, 2. Bgm. Christian Drehobel, CSU-Ortsvorsitzenden Wolfgang Doleschal, Kreisrätin Christa Söllner, stv. JU-Vorsitzenden Florian Sollner und weiteren Mitgliedern der Brandner CSU und Jungen Union.
Übergabe eines Erinnerungsgeschenks durch den JU-Ortsvorsitzenden (und Justizvollzugsbeamten) Markus Daubner an seine Chefin Dr. Beate Merk (Staatsministerin für Justiz)
Natürlich auch ein Erinnerungsgeschenk der Gemeinde Nagel, überreicht durch Bürgermeister Theo Bauer
Auch Landrat Dr. Karl Döhler und MdB Dr. Hans-Peter Friedrich gratulierten der Jungen Union zu ihrem Jubiläum
... und zum Ende vielstimmig die Bayern-Hymne und das Deutschlandlied, intoniert von Michael Ponader, der die gesamte Veranstaltung musikalisch umrahmte.
Last but not least (nach fast getaner Arbeit): Ein Teil des Teams des JU-Ortsverbandes mit unserem Kandidaten Martin Schöffel